Was braucht man für ein Pilates-Studio? Diese Frage stellen sich viele angehende Studio-Besitzer, bevor sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Planung lässt sich ein Pilates Studio für verschiedene Budgets einrichten — vom kompakten Matten-Studio ab rund 5.000 Euro bis zum voll ausgestatteten Reformer-Studio für 30.000 Euro und mehr.
In diesem Guide erfährst du alles, was du über die praktische Einrichtung deines Studios wissen musst: Welche Geräte wirklich sinnvoll sind, wie du den Raum optimal gestaltest und was die Ausstattung tatsächlich kostet. Wir vergleichen Reformer-Marken, geben dir Tipps zur Raumplanung und liefern dir am Ende eine konkrete Kosten-Übersicht und Checkliste.
Falls du dich auch für die geschäftliche Seite interessierst — Businessplan, rechtliche Grundlagen und Marketing — findest du alles Wichtige in unserem separaten Artikel Pilates Studio eröffnen. Hier konzentrieren wir uns voll auf die Einrichtung.
Matte vs. Reformer Studio: Welches Konzept passt zu dir?
Bevor du mit der Einrichtung loslegst, steht die wichtigste Entscheidung an: Setzt du auf ein reines Matten-Studio , ein Reformer-Studio oder eine Kombination aus beidem? Beide Konzepte haben klare Vor- und Nachteile — und die Wahl beeinflusst nicht nur dein Budget, sondern auch den Platzbedarf, die Zielgruppe und dein Einnahmepotenzial.
Das Matten-Studio
Ein Matten-Studio ist der klassische Einstieg in die Pilates-Welt. Du brauchst deutlich weniger Platz (40–60 m² reichen für 10–15 Teilnehmer), die Investitionskosten sind überschaubar und du kannst schnell starten. Matten-Pilates spricht eine breite Zielgruppe an — von Anfängern bis Fortgeschrittenen, von jungen Sportlern bis zu Senioren.
Die Ausstattung beschränkt sich auf Pilates-Matten, Kleingeräte wie Resistance Bands, Magic Circles und Foam Roller sowie ein gutes Sound-System. Gesamtkosten für die Einrichtung: 5.000 bis 15.000 Euro — je nachdem, wie hochwertig du ausstatterst.
Der Nachteil: Die Kurspreise liegen typischerweise zwischen 12 und 20 Euro pro Teilnehmer. Um wirtschaftlich zu arbeiten, brauchst du entsprechend viele Kunden und einen vollen Kursplan.
Das Reformer-Studio
Reformer-Pilates liegt im Trend — und das aus gutem Grund. Die Geräte ermöglichen ein intensiveres, vielseitigeres Training mit individuell einstellbarem Widerstand. Für dein Studio bedeutet das: höhere Kurspreise (25–45 Euro pro Teilnehmer), eine zahlungskräftigere Zielgruppe und ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber klassischen Fitness-Studios.
Der Haken: Du brauchst mehr Platz (80–120 m² für 8–12 Reformer), die Geräte kosten zwischen 2.000 und 8.000 Euro pro Stück und die Gesamtinvestition liegt bei 30.000 bis 80.000 Euro . Dafür ist das Einnahmepotenzial pro Quadratmeter deutlich höher. Mehr über die Vorteile des Reformer-Trainings findest du in unserem Artikel Was ist Reformer Pilates?.
Hybrid-Konzept: Das Beste aus beiden Welten
Viele erfolgreiche Studios kombinieren beide Ansätze: Ein Raum mit Reformern für Kleingruppen-Training und ein zweiter Raum (oder flexible Nutzung desselben Raums) für Matten-Kurse mit größeren Gruppen. So erreichst du verschiedene Zielgruppen und Preissegmente. Der Platzbedarf steigt natürlich, aber du maximierst die Auslastung deiner Fläche.
| Kriterium | Matten-Studio | Reformer-Studio |
|---|---|---|
| Investition | 5.000–15.000 € | 30.000–80.000 € |
| Platzbedarf | 40–60 m² | 80–120 m² |
| Gruppengröße | 10–15 Teilnehmer | 8–12 Teilnehmer |
| Kurspreis pro Person | 12–20 € | 25–45 € |
| Zielgruppe | Breit, Einsteiger bis Fortgeschrittene | Premium, zahlungskräftige Kunden |
Die wichtigsten Pilates-Geräte für dein Studio
Joseph Pilates hat ursprünglich über 20 verschiedene Geräte entwickelt. Für ein modernes Studio brauchst du aber nicht alle — die folgenden sind die wichtigsten und wirtschaftlich sinnvollsten.
Der Reformer — das Herzstück
Der Reformer ist das bekannteste und vielseitigste Pilates-Gerät. Er besteht aus einem fahrbaren Schlitten auf einem Rahmen, der über Federn unterschiedlichen Widerstands bewegt wird. Damit lassen sich über 100 verschiedene Übungen ausführen — im Liegen, Sitzen, Knien und Stehen.
Für ein Reformer-Studio brauchst du mindestens 6, idealerweise 8–12 Geräte. Rechne mit 2.000 bis 8.000 Euro pro Reformer , abhängig von Marke und Ausstattung. Achte beim Kauf besonders auf die Qualität der Federn, die Laufruhe des Schlittens und die Verstellbarkeit der Fußleiste und Kopfstütze.
Cadillac / Trapez Table
Der Cadillac (auch Trapez Table genannt) ist ein großes, festes Gerät mit einem Rahmen über einer Liegefläche. An diesem Rahmen sind Federn, Schlaufen und eine Trapez-Stange befestigt. Er eignet sich besonders für Reha-Patienten, Senioren und Einzeltraining, da er maximale Unterstützung bietet. Ein Cadillac kostet zwischen 3.000 und 8.000 Euro . Für ein Gruppen-Studio brauchst du nicht unbedingt einen — er ist eher ein Premium-Extra für Personal Training.
Wunda Chair
Der Wunda Chair ist ein kompaktes Gerät mit einem gefederten Pedal. Er eignet sich hervorragend für funktionelles Training und fordert besonders die Stabilität und Balance. Mit Preisen zwischen 800 und 2.500 Euro ist er eine sinnvolle Ergänzung, die wenig Platz braucht. Ideal für Studios, die ihr Angebot über den Reformer hinaus erweitern wollen.
Ladder Barrel
Der Ladder Barrel kombiniert eine gebogene Auflagefläche (Barrel) mit einer Sprossenwand (Ladder). Er ist perfekt für Rückbeugen, seitliche Dehnungen und Flexibilitätsübungen. Kosten: 1.000 bis 3.000 Euro . Ein oder zwei Stück reichen für ein Studio völlig aus.
Kleingeräte für Matten-Pilates
Auch wenn du ein Reformer-Studio planst, solltest du Kleingeräte vorhalten — sie werden oft ergänzend eingesetzt und ermöglichen flexible Kursformate:
- Pilates-Matten (15–50 € pro Stück): Dicker als Yogamatten (ca. 15 mm), für alle Bodenübungen
- Resistance Bands / Therabänder (5–20 € pro Stück): Verschiedene Stärken für Widerstandstraining
- Magic Circle / Pilates Ring (15–30 € pro Stück): Für gezieltes Training der Adduktoren, Arme und Brust
- Foam Roller (10–30 € pro Stück): Für Balance-Übungen und myofasziale Entspannung
- Pilates Ball (5–15 € pro Stück): Kleiner, weicher Ball für Core-Aktivierung und Mobilisation
Plane pro Teilnehmerplatz ein Komplett-Set ein. Bei 12 Plätzen kommst du auf rund 600 bis 1.500 Euro für alle Kleingeräte zusammen.
Reformer kaufen: Worauf du achten musst
Der Reformer ist die größte Einzelinvestition bei der Studio-Einrichtung. Bei 8–12 Geräten summiert sich das schnell — umso wichtiger ist es, die richtige Wahl zu treffen. Hier sind die entscheidenden Kriterien:
Qualitätsmerkmale eines guten Reformers
- Schienensystem und Laufruhe: Der Schlitten muss absolut gleichmäßig und leise gleiten. Billige Modelle haben oft ein Rattern oder Stocken, das die Übungsausführung stört und sich mit der Zeit verschlechtert.
- Federsystem: Hochwertige Reformer bieten 4–5 verschiedene Federstärken (oft farblich kodiert), die sich schnell wechseln lassen. Die Federn sollten aus rostfreiem Stahl bestehen und einzeln nachkaufbar sein.
- Verstellbarkeit: Fußleiste, Kopfstütze und Schulterstützen müssen sich einfach und schnell an verschiedene Körpergrößen anpassen lassen — in einem Gruppenkurs mit wechselnden Teilnehmern ist das essenziell.
- Rahmen und Polsterung: Stabiler Holz- oder Alurahmen, der mindestens 150 kg trägt. Die Polsterung sollte fest genug für Stabilität sein, aber bequem für längere Sessions. Achte auf abnehmbare, waschbare Bezüge — das ist hygienisch wichtig im Studio-Betrieb.
- Seile und Schlaufen: Baumwollseile mit Leder- oder Stoffschlaufen halten länger als Nylon. Prüfe, ob Ersatzteile vom Hersteller verfügbar und bezahlbar sind.
Die großen Reformer-Marken im Vergleich
Balanced Body (USA) ist der Marktführer bei Studio-Reformern. Das Unternehmen aus Sacramento produziert seit über 45 Jahren und bietet die breiteste Modellpalette — vom kompakten Allegro 2 (ca. 4.000–5.000 €) bis zum professionellen Studio Reformer (ca. 6.000–8.000 €). Die Geräte gelten als langlebig, gut durchdacht und haben einen hervorragenden Wiederverkaufswert. Ersatzteile sind problemlos verfügbar.
Merrithew / STOTT Pilates (Kanada) ist der zweitgrößte Hersteller weltweit. Die SPX-Reformer-Reihe bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis (ab ca. 3.500 €), die V2 Max Plus-Modelle spielen in der Premium-Liga. Merrithew ist besonders bei Studios beliebt, die auch das STOTT-Ausbildungssystem nutzen.
Elina Pilates (Spanien) hat sich als europäische Alternative etabliert. Die Reformer sind qualitativ solide, preislich attraktiver (ab ca. 2.000 €) und haben den Vorteil kürzerer Lieferwege innerhalb Europas. Für Budget-bewusste Studio-Gründer eine interessante Option.
Peak Pilates (USA) bietet robuste Studio-Geräte im mittleren bis oberen Preissegment. Bekannt für ihre MVe-Reformer-Linie, die besonders in klassischen Pilates-Studios verbreitet ist. Preise liegen bei ca. 3.500–6.000 €.
| Preisklasse | Marke / Modell | Preis pro Gerät | Kosten für 10 Geräte |
|---|---|---|---|
| Budget | Elina Pilates / Merrithew At Home | 2.000–3.000 € | 20.000–30.000 € |
| Mittelklasse | Balanced Body Allegro 2 / Merrithew SPX | 4.000–5.000 € | 40.000–50.000 € |
| Premium | Balanced Body Studio Reformer | 6.000–8.000 € | 60.000–80.000 € |
Raumgestaltung & Atmosphäre
Ein Pilates-Studio lebt von seiner Atmosphäre. Im Gegensatz zu einem klassischen Fitness-Studio geht es hier um Konzentration, Körperbewusstsein und Wohlbefinden. Dein Raumkonzept sollte das widerspiegeln — und zwar vom ersten Moment an, wenn ein Kunde dein Studio betritt.
Raumaufteilung planen
Neben dem eigentlichen Trainingsraum brauchst du weitere Bereiche, die du bei der Flächenplanung berücksichtigen musst:
- Empfangsbereich / Rezeption: Der erste Eindruck zählt. Ein kleiner, aufgeräumter Empfang mit Sitzgelegenheit, Garderobe und eventuell einem Regal für Retail-Produkte (Socken, Wasserflaschen, Pilates-Zubehör).
- Umkleiden und Sanitärbereich: Mindestens zwei Umkleidekabinen und eine Toilette. Je nach Größe und lokalen Bauvorschriften eventuell auch Duschen. Plane dafür 10–15 m² ein.
- Lagerraum: Für Kleingeräte, Reinigungsmittel und Ersatzteile. Oft unterschätzt, aber du wirst ihn brauchen — besonders wenn du Matten und Props für verschiedene Kursformate lagern musst.
Reformer richtig aufstellen
Die Aufstellung der Reformer bestimmt, wie viele Geräte du unterbringst und wie komfortabel das Training ist. Halte mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand zwischen den Geräten — seitlich und zum Kopf-/Fußende. Das klingt viel, ist aber nötig, damit Trainer zwischen den Geräten durchgehen und Teilnehmer korrigieren können.
Beliebte Aufstellungen sind parallel zueinander (alle in eine Richtung) oder im leichten Halbkreis, damit alle Teilnehmer den Trainer sehen können. Die parallele Aufstellung ist platzeffizienter, der Halbkreis bietet besseren Sichtkontakt. Bei der Deckenhöhe gilt: mindestens 2,80 Meter , ideal sind 3 Meter oder mehr. Stehende Übungen auf dem Reformer und Sprungübungen mit der Jump Board-Erweiterung erfordern entsprechende Kopffreiheit.
Farbkonzept und Design
Pilates-Studios setzen typischerweise auf helle, ruhige Farbpaletten: Weiß, Creme, Hellgrau oder sanfte Naturtöne als Basis, kombiniert mit ein bis zwei Akzentfarben, die zu deinem Branding passen. Vermeide zu viele Farben oder grelle Töne — sie lenken ab und wirken unruhig.
Natürliche Materialien wie Holz, Leinen und Baumwolle schaffen eine warme Atmosphäre, die zum Pilates-Gedanken passt. Auch Pflanzen können ein Studio aufwerten — achte allerdings auf pflegeleichte Arten, die wenig Licht brauchen, und stelle sie so auf, dass sie den Trainingsbereich nicht einschränken.
Bodenbelag, Spiegel & Beleuchtung
Diese drei Elemente beeinflussen Optik, Funktionalität und Wohlfühlfaktor deines Studios maßgeblich. Hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen.
Der richtige Bodenbelag
Der Boden ist die Arbeitsfläche deines Studios — er muss funktional, hygienisch und optisch ansprechend sein. Die zwei besten Optionen für Pilates-Studios:
Vinyl / PVC-Boden (15–40 €/m²) ist die beliebteste Wahl für Pilates-Studios. Er ist strapazierfähig, leicht zu reinigen, gelenkschonend und in vielen Holz-Optiken erhältlich. Ein hochwertiger Vinyl-Boden in Eiche-Optik sieht edel aus und hält jahrelang — perfekt für Studios, die Premium wirken wollen, ohne ein Vermögen auszugeben.
Hartholz-Boden (40–80 €/m²) ist die Premium-Option. Eiche, Ahorn oder Buche schaffen eine warme, natürliche Atmosphäre und sind extrem langlebig. Allerdings ist Hartholz empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit und Kratzern, und die Verlegung kostet mehr. Für ein Reformer-Studio, in dem die Geräte fest stehen, ist das weniger problematisch als für ein Matten-Studio mit viel Bodenkontakt.
Nicht geeignet sind Teppichboden (unhygienisch, schwer zu reinigen, Allergierisiko), harter Gummiboden wie in CrossFit-Boxen (zu steif für Pilates-Übungen am Boden) und Fliesen (zu kalt, zu hart, rutschig).
Spiegel
Mindestens eine Wand sollte verspiegelt sein — idealerweise die Längsseite des Raums, damit die Teilnehmer ihre Haltung und Bewegungsausführung kontrollieren können. Wandspiegel kosten circa 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter inklusive Montage. Bei einer 8 Meter langen Wand mit 2 Metern Spiegelhöhe liegst du bei 800 bis 1.600 Euro.
Manche Studios verzichten bewusst auf Spiegel, um den Fokus auf das Körpergefühl statt auf die optische Kontrolle zu legen. Das kann ein bewusstes Stilmittel sein — besonders in Studios mit meditativerem Ansatz. Überlege dir, welche Philosophie zu deinem Konzept passt.
Beleuchtung
Die Beleuchtung hat einen enormen Einfluss auf die Stimmung im Studio. Die wichtigsten Regeln:
- Dimmbar: Du brauchst helles Licht für dynamische Kurse und gedämpftes Licht für entspannende Sessions oder Cool-Downs.
- Warmweiß (2.700–3.000 Kelvin): Keine kalten Neonröhren! Warmweißes Licht schafft eine einladende Atmosphäre und ist schmeichelhafter für die Haut — deine Kunden werden den Unterschied spüren.
- Indirekte Beleuchtung: LED-Streifen hinter Vouten oder entlang der Decke erzeugen ein weiches, blendfreies Licht. Besonders angenehm, wenn Teilnehmer auf dem Rücken liegen und direkt nach oben schauen.
- Tageslicht: Wenn möglich, wähle einen Raum mit natürlichem Lichteinfall. Große Fenster heben die Stimmung, sollten aber mit Rollos oder Vorhängen abdunkelbar sein.
Pilates Studio einrichten: Kosten-Übersicht
Die entscheidende Frage: Was kostet es, ein Pilates Studio einzurichten? Wir haben dir eine realistische Kostenaufstellung zusammengestellt — aufgeteilt nach Matten-Studio und Reformer-Studio. Die Zahlen basieren auf aktuellen Marktpreisen (Stand 2025/2026) und beinhalten nur die Einrichtungskosten, nicht die laufenden Kosten wie Miete, Personal oder Marketing.
Beachte: Die tatsächlichen Kosten hängen stark von deinem Standort, dem Zustand der Räumlichkeiten und deinen Qualitätsansprüchen ab. Wenn du einen bereits gut ausgebauten Raum mietest, sparst du bei Boden und Beleuchtung. Wenn du in einem Rohbau startest, kommen Renovierungskosten hinzu.
| Position | Matten-Studio | Reformer-Studio |
|---|---|---|
| Reformer-Geräte (8–10 Stück) | — | 20.000–60.000 € |
| Matten & Kleingeräte | 800–2.000 € | 600–1.500 € |
| Bodenbelag (Vinyl/Hartholz) | 600–2.400 € | 1.200–9.600 € |
| Spiegel (eine Wand) | 500–1.200 € | 800–1.600 € |
| Beleuchtung (dimmbar, LED) | 500–1.500 € | 800–2.500 € |
| Sound-System | 200–800 € | 300–1.000 € |
| Empfang, Möbel & Deko | 1.000–3.000 € | 2.000–5.000 € |
| Klimaanlage / Lüftung | 500–2.000 € | 1.500–3.000 € |
| GESAMT (ca.) | 5.000–15.000 € | 30.000–80.000 € |
Checkliste: Alles was du brauchst
Damit du bei der Einrichtung nichts vergisst, haben wir dir eine interaktive Checkliste zusammengestellt. Hake ab, was du bereits organisiert hast — so behältst du den Überblick über alle Bereiche, von den Großgeräten bis zu den kleinen Details, die den Unterschied machen.
Fazit: Dein Pilates Studio richtig einrichten
Ein Pilates Studio einzurichten ist ein spannendes Projekt, das eine durchdachte Planung erfordert. Die wichtigste Erkenntnis: Du musst nicht alles auf einmal haben. Ein Matten-Studio kannst du mit einem überschaubaren Budget von 5.000 bis 15.000 Euro aufbauen. Ein Reformer-Studio erfordert eine größere Investition von 30.000 bis 80.000 Euro — bietet dafür aber auch ein deutlich höheres Einnahmepotenzial pro Teilnehmer.
Investiere in Qualität bei den Dingen, die täglich genutzt werden: Reformer, Bodenbelag und Beleuchtung. Bei Kleingeräten kannst du mit einfacheren Varianten starten und bei Bedarf upgraden. Und vergiss nicht die Atmosphäre — ein Pilates Studio ist mehr als eine Turnhalle mit Geräten. Es ist ein Ort, an dem sich deine Kunden wohlfühlen, konzentrieren und ihrem Körper etwas Gutes tun wollen.
Wenn du neben der Einrichtung auch die geschäftliche Seite planen möchtest — Businessplan, Genehmigungen, Marketing und Preisgestaltung — findest du alles in unserem umfassenden Guide Pilates Studio eröffnen: Der komplette Leitfaden.

Geschrieben von
Felix Zink
Gründer
Felix hat Bookicorn von Grund auf entwickelt – vom Buchungssystem über das Credit-System bis zur Trainer-Abrechnung. Als Fullstack-Entwickler bei der Unicorn Factory Media GmbH baut er Software, die Studios den Alltag erleichtert.
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